Ghost

      Ghost (freie Übersetzung)

      Geist

      Ich steig hinunter um den Strom der Gezeiten zu sehen
      Markiere die Zeit, die vergeht
      Wo der Ozean auf den Himmel trifft
      Der Ausdruck unserer Persönlichkeit
      und die bittere Kälte gehen Hand in Hand

      Die selbsterhaltende Unwissenheit
      Dem Gefühl, dem ich nicht wiederstehen kann
      Der Geist der niemals schwindet.

      Ich breche auf um mein Schicksal zu treffen
      während der Tag sich dem Ende neigt

      In der Hoffnung dass der Strom der Gezeiten
      mich leiben lässt
      vom Geist der niemals schwindet

      So verunsichert und ängstlich,
      Zeit, Leben, Gesichter, nichts kann sie fortspülen

      Lass sie auf den Wellen ruhen,
      Frieden für die, die warten
      Bevor ich zu weit gehe
      Bevor der Tod, den ich suche sich weiter entfernt.
      Ich breche auf zu meinem Glauben.

      In der Hoffnung dass der Strom der Gezeiten
      mich bleiben lässt
      vom Geist der niemals schwindet.




      EDIT: "blutet" gemäß - "wanes" in "schwindet" geändert und noch ein paar andere Änderungen

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „fox1986“ ()

      DANKE für die deutsche Übersetzung
      Gibt es schon irgendwo den englischen Orginaltext

      Vielleicht kann man wenn du deine englische Version hier rein stellst
      zusammen mit den anderen Forumteilnehmern eine 100% korrekte englische Version erstellen

      Denn ein paar kleine Anmerkungen hab ich doch:


      Dem Gefühl, dem ich nicht wiederstehen kann
      Der Geist der niemals blutet.

      könnte auch anders heissen

      The sense I can't maintain
      The ghost that never wanes
      ->
      Das Gefühl das ich nicht bewahren/halten kann
      Der Geist der nie schwindet/schwächer wird.

      ---------------

      Ich breche auf um mein Schicksal zu treffen
      während der Tag sich dem Ende neigt

      I walk out to meet my fate
      in the receiving of the day
      ->
      Ich breche auf um mein Schicksal zu treffen
      welches der Tag mir bringt

      ---------------

      In der Hoffnung dass der Strom der Gezeiten
      Verachtung finden wird vom Geist ...

      In hope the tide will grant me ... from the ghost that never wanes
      Hier fehlt mir ein Wort ?( Sollte aber etwas Positives sein

      grant = gewähren, einräumen, gestatten, eine Bitte erhören



      heissen


      thefallen
      Danke für die Vorschläge. Leider gibt es wohl noch keinen engl. Lyrics, ich habe frei nach gehör übersetzt.
      "wanes/veins" bin ich mir auch noch nicht ganz sicher, genauso bei "recieving oder receding".
      Mal sehen, sobald es Klarheit gibt, werde ich Korrekturen ergänzen.

      Der Text zu Ghost lässt extrem viel Spiel für Interpretationen, die Übersetzung ist dementsprechend ziemlich frei. ;)
      I climbed down, to watch the tide
      Mark the time that slips away
      Where the oceans meet the sky
      The drawing out of self
      And bitter cold goes side by side
      The self-sustained obscurity
      The sense I can't maintain
      The ghost that never wanes

      I walk out to meet my fate
      In the receding of the day
      In hope the tide will grant me stay
      From the ghost that never wanes

      So torn and frayed
      My times, lives, faces,
      None can wear away
      Time slips away

      Let them rest upon the waves
      Peace at last for those who wait
      Before I go out too far
      Before the depth I seek moves further away

      I walk out to meet my fate
      In the receding of the day
      In hope the tide will grant me stay
      From the ghost that never wanes

      bloodrave schrieb:

      Hat jemand eigentlich schon eine Interpretation? Mir fällt da so vieles ein :(
      Ich denke, in Ghost geht es um das Leben, deren Vergänglichkeit und wichtige Entscheidungen die unser Leben verändern. Die Lebenszeit wird hier symbolisiert durch Ebbe und Flut, die Vergänglichkeit durch den Geist, der immer allgegenwärtig ist. Das "ich" stellt sich auf seiner Wanderung durch das Leben, das ein ständiges auf und ab von guten und schlechten Zeiten ist (symbolisiert durch die Wellen) die Frage nach dem Glauben und die Frage wie weit er in seinem Leben gehen darf (ob er etwas riskieren soll), oder ob er doch auf den Wellen ruhen sollte um Frieden mit der Welt um sich herum zu schließen und sich treiben zu lassen. In der letzten Strophe entscheided er sich fürs Risiko. In der Hoffnung, das Leben wirft ihn nicht aus der Bahn (tide will grant me stay)