Joachim Witt

      8o hilfe!!!
      Mit Witt kannste mich jagen!
      Hab ihn aufm Zillo notgedrungen gesehen weil ich die Band danach sehen wollte (SCHRECKLICH ALBERN LÄCHERLICH PEINLICH :evil: )!
      Aber wem's gefällt :(
      Also ich kann zum neuen Album nix sagen, hab's noch nicht gehört und werde es wohl auch nie.
      Zu Eisenherz kann ich nur sagen, das nervt total!!!
      I KNOW YOU'D FEEL THE SAME
      Ich hab mir gerade den Witt-Thread durchgelesen. Man kommt ja wirklich mit dem Lesen der Threads kaum nach, Gruß an Sparkle :D
      und schließe mich euch allen an. Ich hab zwar Eisenherz nicht gehört, aber ich bin auch dagegen X( ;) X(
      Einige von den früheren Texten wie "die Zukunft hat mich eingeholt aber ich hab ihr den Arsch versohlt" sind ärger als jede Dauerwelle 8o
      Damit hat er seinen Wohlwollenskredit überzogen.

      @Cycosia: Freu Dich doch über Deine Exklusivität!

      Joachim Witt


      Joachim Witt singt mit Pop-Romantik gegen den Trend
      Hamburg (dpa) - 20 Jahre nach seinem fetzigen Neue-Deutsche-Welle- Hit «Goldener Reiter» hat sich Joachim Witt (54) von seinem größten Erfolg ziemlich weit entfernt. Er singt heute mehr von tiefen Gefühlen wie Liebe, Trauer und Melancholie. Doch für den Sänger selbst ist das alles nach wie vor «Witt pur».

      «Ich habe damals das Ding gemacht, das ich wichtig fand und habe mich dabei wohl gefühlt», sagt Witt der dpa in Hamburg. «Heute klingen meine Sachen natürlich ganz anders» - häufig schwer und tief. «Das bin eben ich: als Mensch getrieben von seinen Sehnsüchten», sagt Witt, der nachdenklich und sensibel wirkt, aber nicht fatalistisch.

      Seine düsteren Klänge - angesiedelt irgendwo zwischen den Gruppen Rammstein und Deine Lakaien -, sein eindringlicher Sprechgesang und der Titel seiner letzten beiden Alben «Bayreuth» haben Witt schon den Vorwurf eingebracht, er mache Musik für rechte Skinheads - auch wenn sich in seinen Texten kein Hinweis auf rechtes Gedankengut findet. «Dieser Vorwurf ist natürlich Quatsch», sagt Witt - den Titel «Bayreuth» beispielsweise habe er gewählt, um zu provozieren und «eine Identitätsdiskussion in Gang zu bringen».

      Denn in Deutschland gebe es immer noch ein Problem, selbstbewusst mit der eigenen Sprache umzugehen - gerade in der Popmusik. «Patriotismus ist mir ziemlich fremd (...), aber ich möchte etwas schaffen, das aus meinem eigenen Kulturkreis kommt. Ich mache schlicht die Musik, die meiner Mentalität entspricht. Es gab hier in Deutschland ja auch immer große Romantiker. Ich sehe mich in dieser Tradition.» Diese romantische Grundstimmung fließt auch durch alle 13 Songs seines neuen Albums (Erscheinungstag: 26. Januar), das er augenzwinkernd «Pop» genannt hat.

      Mit seiner Art Pop dürfte er aber, anders als vor 20 Jahren, kaum im Radio laufen - wie so viele andere Künstler, die auf Deutsch singen. Witt befürwortet daher eine gesetzliche Regelung. «Ich bin radikal für eine Quote. Ich finde das notwendig. Das Beispiel Frankreich müsste Schule machen.» Dort müssen die Sender einen bestimmten Anteil französischsprachiger Musik senden, was zu großem Erfolg der einheimischen Künstler führte. Junge deutsche Musiker hätten hingegen kaum eine Chance im eigenen Land, «außer sie sind formatgerecht und singen auf Englisch (...). Es gibt keinen Anreiz für nachwachsende Musiker, in ihrer Sprache zu singen und zu produzieren.» Das enge Radioformat «geht zu Lasten der Authentizität und Originalität».

      Jenseits der Musik engagiert sich Witt für die Anti-Globalisierungsbewegung Attac («Man kann schon was bewegen») und nimmt rege am gesellschaftlichen Leben an seinem Wohnort teil - einem 240-Seelen-Dorf im Lauenburgischen. «Dort habe ich Ruhe, Besinnlichkeit und kann Nachdenken - das Andere, Laute suche ich mir gezielt, wenn ich in Berlin oder Hamburg bin.» In seinem Dorf gebe er nicht den Künstler im Elfenbeinturm, sondern besuche auch schon mal eine Bürgerversammlung: «Es gibt mit den Leuten einen guten menschlichen Umgang, der ganz normal ist. Ich bin auch im dörflichen Fußballverein und mache da auch bei den Festen mit.»
      If you and I had been anything less than these tormented souls
      We would never have gone so far to become what we are
      Joachim Witt geht im Februar 2005 auf Tour. Er wird Songs vom POP Album live präsentieren und evtl. auch schon den ein oder anderen Song vom nächsten Album, an dem er gerade arbeitet. Mit Joachim Witt zusammen auf Tour sind Anglezoom und Nik Page.

      03.02.2005 Großenhain - Remontehalle
      05.02.2005 Jena - F-Haus
      07.02.2005 München - Elserhalle
      08.02.2005 Augsburg - Spectrum
      09.02.2005 Wien - Planet Music
      11.02.2005 Karlsruhe - Durlachhalle
      15.02.2005 Dortmund - Soundgarden
      16.02.2005 Krefeld - Kulturfabrik

      Quelle: Newsletter
      joachimwitt.de/

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      Joachim Witt – „Bayreuth III“

      Sieben Jahre nach dem Auftakt der Werkreihe Bayreuth setzt Joachim Witt das groß angelegte Konzept fort. Aus dem romantischen Dichter ist mittlerweile ein Denker geworden – der mit „Bayreuth III” den grünen Hügel wieder gewaltig beben lässt.

      Die Zeit seit „Bayreuth II” diente der Artikulation neuer Fragen. Nach einigen kritischen Äußerungen zur Globalisierung – die bewusst aus dem Kontext ausgeklammert wurden – richtet sich der Blick mit „Bayreuth III” auf die Gesellschaft. Globale Dimensionen rücken immer dichter zusammen, deren ökonomischer Druck alles zu zermalmen scheint. Der politische Witt nimmt Gestalt an. Als ATTAC-Sympathisant appelliert er an einen Wertewandel – und knüpft ein drittes Mal an die Romantik an. „Jeder Einzelne sollte auch gesellschaftliche Verantwortung für politische Entwicklungen übernehmen. Man muss sich nicht alles gefallen lassen!” Witts Wut über Gier und Machtstreben drückt sich in harten, lauten Kompositionen aus, die wie ein gewaltiger Erdrutsch den grünen Hügel hinabzupoltern scheinen. Denn auch für die kulturelle Identifikation steht Richard Wagner ein drittes Mal Pate. Die Edelweißpiraten wurden jüngst als NS-Widerstandskämpfer gewürdigt. Witt gedenkt ihrem Mut mit seiner Interpretation des Stücks „Der Turm” von Michelle Leonard (Text) und Kiko Maasbaum (Musik). „Das Hitler-Regime hat neben seinen Gräueltaten bis in die heutige Zeit unsäglichen kulturellen Schaden angerichtet. Wir müssen ein neues Selbstverständnis entwickeln und unsere eigene Kultur wieder achten lernen. Und ich sehe die ersten Lichter am Horizont des musikalischen Schaffens.” Natürlich ist Kultur das Ventil des Joachim Witt. Diese Hommage sollte, ebenso wie seine Bühnenpräsenz im Berliner Maxim-Gorki-Theater in „Mucksmäuschenstill”, endgültig mit politischen Spekulationen aufräumen. Interessante Neufassungen bilden außerdem „Tiefenrausch” – von Nik Page und Bernd Wendlandt– und der VNV Nation-Remix von „Wo versteckt sich Gott?”. „Bayreuth III” wurde von Witt unter Mitarbeit von Uwe Hassbecker, Ritchie Barton, Jäcki Reznicek und Carsten Klick im Berliner Danz Musikstudio ausproduziert – unter weiterer Mitarbeit von Berndt Wendland im Valicon Studio. Auch diese freundschaftliche Zusammenarbeit positioniert Joachim Witt wieder als den, der er wirklich ist: ein aussagekräftiger Musiker, der sich einmischt.

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      We would never have gone so far to become what we are
      Alle Achtung...in dem Alter noch so´ne CD vom Stapel zu lassen. "Bayreuth III" haut auf jeden Fall mächtig rein. Die Produktion ist super, die Texte teils sehr provokant und Herr Witt kocht mal wieder sein eigenes Süppchen, abseits jeglicher Trends. Passend dazu: das optisch super aufgemachte Digipack.

      Was mir entgangen ist: der angebliche VNV Remix von "Wo versteckt sich Gott?"...wo versteckt sich der (Track)?
      X(
      Neue WITT Dates

      2 neue WITT Dates wurden heute bestätigt. Die Band wird am 15.09. das Thunder Festival in Königsee / Thüringen headlinen und am 24.09. in der Kölner Live Music Hall zu sehen sein.
      Tourdates

      15.9.2006
      Stadt: Königsee / Germany
      Club: Thunder Festival

      16.9.2006
      Stadt: Lahr / Germany
      Club: Universal D.O.G.

      24.9.2006
      Stadt: Köln / Germany
      Club: Live Music Hall

      neuwerk-music.de

      VANDEMAR" von JOACHIM WITT auf NEIL GAIMAN-Sampler

      In Kürze erscheint in Deutschland der hochkarätige NEIL GAIMAN-Sampler (nahezu zeitgleich mit dem US-Release). Exclusiv auf diesem Album der Titel "VANDEMAR" von JOACHIM WITT. Dieser Titel - "VANDEMAR" - wird nirgendwo sonst veröffentlicht werden.

      joachimwitt.de
      Leider muss das Konzert von Witt am 24.9.06 in der Kölner Live Music Hall aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werde. Ob und, wenn ja, wann, die Veranstaltung nachgeholt wird ist zurzeit noch unklar. Wir halten euch diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden. Schon gekaufte Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
      medienkonverter.de