VNV Nation sind auch Co-Titelstory der September-Ausgabe des Zillo-Magazins:
Ab morgen im Handel!
www.zillo.de
Leseprobe:
"VNV Nation - Traumfänger
VNV Nation liefern nicht einfach ein neues Album mit ein paar losen Liedern ab. Wer sich die Mühe macht, tiefer einzutauchen, wird mit interessanten philosophischen Denkansätzen, historischen Fakten und musikalischen Finessen belohnt. Und dennoch steht vor allem eines im Mittelpunkt: das Gefühl – auch auf "Automatic", das Anfang September erscheint.
Ronan Harris hatte einen schlechten Tag. Einen, an dem alles schiefging, an dem sich alles gegen einen zu verschwören schien. "Mein Studiotechniker musste gestern aus persönlichen Gründen abreisen", sagt er, "da kann ich nichts machen." Hinzu kommen Elektrizitätsprobleme im Studiokomplex von VNV Nation, sodass es Ronan die Festplatte seines Macs zerlegte. "Das kann ich als Computer-Freak noch selbst richten", meint er zuversichtlich, "aber der Rechner von meinen Nachbarn war plötzlich komplett tot." Die Krönung war allerdings die Nachricht seines Ansprechpartners beim Vertrieb, dass er ab Ende der Woche im Urlaub sei. "Jetzt muss ich die Daten des fertigen Albums selbst ans Presswerk in Österreich übermitteln", meint er säuerlich. "Ich denke zwar, dass ich das schaffe, aber gemacht habe ich das noch nie." Folge: Zillo bekommt Ende Juli keine fertigen Songs zu hören, sondern lediglich vier Instrumental-Tracks, bei denen aber noch der Gesang fehlt, sowie zwei YouTube-Clips vom Nordstern-Festival Anfang Juli, wo VNV Nation zwei neue Songs erstmals live vorstellten: "Nova" und "Control". Zu besprechen gibt es trotzdem jede Menge.
Chinesische Chaostheorie
"Dass so viele Sachen an einem Tag schiefgehen, kann kein Zufall sein", orakelt Ronan. "Ich bin nicht abergläubisch, aber meine Beobachtungen in den letzten Jahren zeigen mir, dass es mehr in diesem Universum gibt. Das muss nicht zwangsläufig eine übergeordnete Intelligenz sein, sondern es können auch nur bestimmte Chaos-Muster sein, die immer wieder auftauchen. Die Chinesen hatten vor 5.000 Jahren die Vorstellung, dass es nur 64 bestimmte Szenerien gibt. Innerhalb derer sind zwar Variationen möglich, aber an den 64 Grundsituationen ändert das nichts. Vielleicht hast du schon mal von einem Buch namens 'I Ging' gehört, das fasst all dies zusammen. Dieses Buch ist echt strange, schließlich handelt es sich dabei um eine uralte Chaostheorie, die Tausende Jahre weiterentwickelt wurde." (...) Zorro Zabel
Ihr seht schon, Ronan Harris hatte wieder allerlei Spannendes zu berichten. Mehr dazu im Zillo-September-Heft!"
Quelle: Zillo 09/2011
www.zillo.de