Genesis
Genesis
Ich bin nur hierher gekommen um Frieden zu suchen
Ich bin nur hierher gekommen um mich zu suchen
Es scheint ich kam um zu gehen
werwillkannbibellesenundsoendetes...
Und Gott sah, daß es gut war
Und Gott sprach es werde Licht
Eine Luft atmend, durchdringend, mit Dunkelheit durchtränkt,
hervorgegangen aus dem Inneren, nachhallend wie ein Schrei, den niemand hören kann.
Der Abgrund steht mir, ich kleide mich gut mit dem Chaos.
Obwohl mich keiner retten soll, zwingt mich die Verzweiflung zu bleiben,
mein Bedürfniss nach Unschuldigkeit, dem Ort wo ich entstand.
Mit dir stehe ich für die Hoffnung ein, daß Gott uns vor uns selbst rettet.
Jeder Schrei ein vergeudeter Moment, bis ein weiterer Tag verloren ist.
Selbst Länder, die wir einst Heimat nannten, liegen unerforscht und unbekannt da.
Nur die Stille des Himmels als Antwort.
Und haben unser Gelächter, unsere Tränen überhaupt einen Zweck?
Haben wir vergebens geschufftet, in der Hoffnung, daß wir Weisheit aus unseren Taten erhalten?
Selbst Länder, die wir einst Heimat nannten, liegen unerforscht und unbekannt da.
Nur die Stille des Himmels als Antwort.
Sind das nicht kätzerische Worte, Gift auf meinen Lippen, ein Toxin?
Mein verunreinigter Geist in jedem Wort, das ich zu sprechen wähle.
Wenn ich meine Haut abwürfe, wäre die Beschichtung fort,
aber nicht die gelernten Lektionen.
Es würde nicht ungeschehen machen, was ich tat
oder Vergebung zugestanden, wenn die Tage besser werden.
Warum werde ich das Gefühl nicht los, daß es um einen Mörder geht, der an einer Klippe steht und bedauert was er getan hat. Er weiß nicht was er tun soll und sucht Gott. Soll er auf der Erde bleiben und dort sühnen, im Wissen, daß es ihm für immer nachgetragen wird und er nie Ruhe vor seinem schlechten Gewissen hat, oder soll er springen, diese Welt verlassen und sich Gott stellen...
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Yndur« (14. Juli 2006, 13:07)